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Seite zuletzt verändert am 11:50, 31 Mar 2012 von stephan
 
 
 

Arcaze-USB Anleitung (deutsch)

Von $1

    Einleitung

    Das Arcaze-USB Interface kann als Tastatur/Gamepad/Maus-Simulator oder als frei programmierbares I/O-Interface genutzt werden. Beide Möglichkeiten sind nicht nur alternativ, sondern problemlos auch gleichzeitig nutzbar.

    Verwendung als Simulator

    Gegenüber einem angeschlossenen PC  kann das Modul bis zu 5 verschiedene Standard-Eingabegeräte gleichzeitig simulieren. Derzeit können folgende Geräte simuliert werden:

    • Tastatur
    • digitales Gamepad
    • analoges Gamepad
    • Maus

    Am Modul angeschlossene Quellen wie Taster, Schalter, Encoder, Potentiometer usw. lassen sich über eine Konfigurationsoberfläche diesen simulierten Geräten zuordnen, mit Funktionen versehen und verhalten sich dann so als wären Sie Teil des simulierten Eingabegeräts. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten machen die Konfiguration sehr flexibel.

    Durch Makrofähigkeit sind die simulierten Geräte sehr viel leistungsfähiger als ihre echten Pendants. Makros sind Schrittfolgen von mehreren Ereignissen. Beispielsweise kann in einer simulierten Tastatur ein Puls an einem Eingang nicht nur zur Übertragung eines einzelnen Tastendrucks führen, sondern eine ganze Reihe von Ereignissen in einstellbarer Geschwindigkeit führen, wie zum Beispiel mehrere Menüoptionen nacheinander auswählen.

    Weiterhin lassen sich mehrere komplette Konfigurationen (mit jeweils mehreren simulierten Geräten) gleichzeitig im Modul speichern und später im Betrieb per Tastendruck oder vom PC aus mittels einer kleinen Kommandozeilenapplikation aktivieren. Das ist sehr praktisch, wenn die angeschlossenen Eingabegeräte von verschiedenen Applikationen genutzt werden sollen, die unterschiedliche Zuordnungen benötigen, zum Beispiel wenn mehrere Arcade-Emulatoren in einem Frontend zusammengefasst sind.

    Verwendung als universelles I/O-Interface

    Seit Firmware Version 5.21 ist zusätzlich und gleichzeitig zur Nutzung als Simulator auch die Verwendung als universelles PC-gesteuertes I/O-Interface möglich. Vom PC aus lassen sich Datenrichtungen aller Ports setzen, Eingänge lesen und Ausgänge beschreiben, sowie weitere Funktionen des Moduls fernsteuern, zum Beispiel der Wechsel der ausgewählten Konfiguration.

    Diese neue Funktionalität eröffnet komplett neue Möglichkeiten mit dem Modul. Es lassen sich LEDs, Lampen, Motoren, Displays und vieles mehr anschließen und vom PC aus ansteuern. Für viele Anwendungsfälle gibt es besondere Adaptermodule.

    Die Steuerung all dieser Funktionen wurde im Arcaze USB SDK zusammengefasst und ist in der Dokumentation zum Arcaze SDK und ArcazeRC beschrieben.

    Was kann angeschlossen werden?

    Taster und Schalter

    Reine Taster sind der typischste angeschlossene Sensor, zum Beispiel in einer Tastatur. Es kann aber alles angeschlossen werden, was einen irgendwie gearteten Schalter enthält: Taster, Schalter, Relaiskontakt, Reed-Kontakt usw. Dabei ist praktisch nichts zu beachten, es stehen für jeden digitalen Eingang 2 Kontakte zur Verfügung, an dem die beiden Anschlüsse des Schalters angeschlossen werden.

    Digitale Quellen

    Digitale Signale dürfen nicht nur aus Tastern und Schaltern stammen, sondern können auch aktive Signale von digitalen Ausgängen einer anderen Schaltung oder eines Geräts sein. In diesem Falls ist es aber wichtig, zu beachten:

    • das Gerät muss gemeinsame Masse mit dem Arcaze USB Interface haben
    • Extern zugeführte Spannungen müssen zwischen 0 und 3,3V liegen. Bis zu 5V absolutes Maximum werden toleriert, negative Spannungen sind überhaupt nicht erlaubt.

    Betrieb mit Spannungen außerhalb dieses Bereichs zerstört das Modul!

    Inkrementalgeber

    Inkrementalgeber sind unter verschiedenen Namen bekannt: Inkrementalgeber, Drehencoder, Drehgeber, Encoder, Quadraturencoder und Drehimpulsgeber sind synonym und bezeichnen allesamt einen digitalen Sensor zur Erfassung von relativen Drehbewegungen. Eine ausfühliche Definition befindet sich hier in der Wikipedia.

    Die meisten Inkrementalgeber geben zwei um 90 Grad phasenverschobene digitale Signale (A und B) aus, die Aussage über Drehrichtung und -winkel erlauben. Diese Inkrementalgeber werden von Arcaze unterstützt.

    Mechanische Inkrementalgeber sehen oft sehr ähnlich aus wie Potentiometer, beachten Sie aber die vollkommen verschiedene Funktionsweise und Verwendung! Inkrementalgeber geben stets nur eine Winkeländerung aus, keine absolute Position! Dafür können sie aber endlos weiter gedreht werden, es gibt keinen Anschlag.

    Potentiometer

    Potentiometer sind analoge Sensoren zur absoluten Erfassung von Drehbewegungen. Sie haben eine feststehende Kohlebahn, die an beiden Enden kontaktiert werden kann und einen drehbaren Schleifer, der sich auf der Kohlebahn bewegt. Wird eine Spannung über der Kohlebahn angeschlossen, so wirkt der Schleifer wie ein Spannungsteiler. Die abgegriffene analoge Spannung entspricht dem Drehwinkel, je nach Modell in linearem oder logarithmischem Maßstab. Meistens sind Potentiometer mit linearem Maßstab für die Verwendung am Arcaze am besten geeignet. Weitere Informationen zu Potentiometern gibt die Wikipedia.

    Ideal geeignet sind Potentiometer mit einem Widerstand von 1kOhm (1 Kiloohm = 1000 Ohm) bis 4,7kOhm. Höhere Widerstandswerte werden weniger genau abgetastet, bei geringeren Widerstandswerten fließt ein höherer Strom über die Kohlebahn als nötig und senkt damit die Lebensdauer.

    Potentiometer sehen oft sehr ähnlich aus wie einige mechanische Inkrementalgeber, beachten Sie aber die vollkommen verschiedene Funktionsweise und Verwendung! Potentiometer geben eine absolute Information über der gerade eingestellten Winkel. Dafür haben sie aber einen Anschlag und eine Drehbereich von normalerweise maximal ca. 270 Grad. Potentiometer ohne Anschlag (dann mit Sprung im Signal) gibt es nur in absoluten Ausnahmefällen.

    Quick Start / Erste Schritte

    Hier werden die ersten Schritte beschrieben, die Sie vor der ersten Verwendung Ihres neuen Moduls durchführen sollten.

    Installation des Arcaze Config Tool

    Die Installation ist simpel:

    1. Laden Sie sich das Arcaze USB Config Tool Setup herunter.
    2. Führen Sie es auf Ihrem PC aus. Sie werden durch die einzelnen Schritte der Installation geführt. Wenn auf Ihrem PC noch kein Microsoft .Net (ab Version 2) installiert ist, wird der Installer das automatisch herunterladen und installieren.
    3. Nach der Installation finden Sie im Startmenü neue Einträge für das Arcaze-USB Config Tool. Der Firmware Updater ist seit V4.0 direkt im Config Tool enthalten, taucht also nicht mehr gesondert im Startmenü auf.

    Erstes Firmware Update

    Zur Zeit gehören eine Version des Arcaze-USB Config Tool und eine Firmware-Version in Modul immer fest zusammen. Da es auf beiden Seiten stetig Neuerungen und Verbesserungen gibt, ist also vor der ersten Inbetriebnahme ein Update der Firmware im Arcaze USB Interface notwendig, damit beides zusammenpasst.

    Das Firmware Update ist ganz einfach. Es ist im Arcaze Video Tutorial #2 beschrieben, oder folgen Sie den hier beschriebenen Schritten:

    1. Stecken Sie Ihr Modul an einem freien USB-Port ein und warten Sie, bis Windows es vollständig erkannt hat. Achtung! Stecken Sie nur ein einzelnes Arcaze-Modul ein, wenn mehrere Module eingesteckt sind, gibt es derzeit noch keine Auswahlmöglichkeit, welches Modul programmiert werden soll!
    2. Starten Sie das Arcaze Config Tool. Es wird beim ersten Start in der Regel melden, dass eine unpassende Firmware-Version gefunden wurde.
    3. Wählen Sie im Menü USB->Firmware Update
    4. Klicken Sie auf "Update starten"
    5. Das angeschlossene Interface wird gesucht und in einen Update-Mode versetzt, währenddessen blinkt eine der Leuchtdioden auf dem Modul.
    6. Nach ein paar Sekunden drücken Sie nochmals auf "Update starten".
    7. Daraufhin läuft das Update ca. 5 Sekunden, währenddessen blinkt eine LED unregelmäßig.
    8. Fertig! Sie haben nun die aktuellste Firmware in Ihrem Modul!
    9. Klicken Sie auf "Schließen", um das Firmware Update Fenster zu beenden.

    Falls es mit diesem Vorgehen Probleme gibt (Modul blinkt nicht, oder wird gar nicht erkannt), verwenden Sie bitte das hier beschriebene Vorgehen.

    Start des Arcaze USB Config Tool

    Nun können Sie das Arcaze Config Tool starten, um eine erste Konfiguration für Ihr Modul zu erstellen. Klicken Sie dazu auf dem Desktop oder im Startmenü (Start->Arcaze USB Interface) auf "Arcaze-USB Config Tool".

    Die sich öffnende Applikation sollte so aussehen:

    Arcaze MainForm V4.jpg

    Erstellen einer ersten einfachen Konfiguration

    1. Schließen Sie das Arcaze-USB Interface an
    2. Starten Sie das Arcaze-USB Config Tool (siehe oben)
    3. Wählen Sie im DropDown-Menü "Arcaze-Modul" Ihr Modul aus. (Im Screenshot weiter unten heißt es "Macros on All Inputs"). Dieser Schritt ist derzeit immer notwendig!
    4. Klicken Sie oben auf das Icon zum Anlegen einer neuen Taster/Schalter-Funktion:
      NewButtonIcon.png
    5. Ein Dialog öffnet sich:
      Arcaze Create Keyboard Macro.jpg
    6. Schließen Sie e
    7. Klicken Sie auf der virtuellen Tastatur z.B. "A" an. Das ist die Funktion die wir nun einem der Interface-Ports zuweisen wollen. Funktionen heißen im Config Tool immer "Makro", da auch mehrere Tasten nacheinander gesendet werden könnten. Alle übrigen Einstellungen lassen Sie zunächst bei den Defaults.
    8. Schließen Sie am Modul einen beliebigen Eingang, zum Beispiel durch Drücken eines angeschlossenen Tasters oder durch Kurzschließen mit einer Büroklammer. Im Feld "Eingang" wird die zugehörige Port-Nummer angezeigt und automatisch ausgewählt. Diesem Port wird nun also die Funktion "Taste A" zugewiesen. Nach dem Programmieren wird jeder Druck der hier angeschlossenen Taste ein "A" an den PC senden.
    9. Klicken Sie "OK"
    10. Im Hauptfenster ist nun eine neue Zeile mit unserem A (bei uns auf Port A01) entstanden:
      Arcaze MainForm with A Macro.jpg
       
    11. Klicken Sie im Menü "USB->Konfiguration in Arcaze schreiben" an. Die neue Konfiguration wird damit in das Modul geschrieben.

    Test der neuen Konfiguration

    1. Starten Sie einen Texteditor oder z.B. Word.
    2. Wenn Sie nun den zuvor konfigurierten Taster am Arcaze USB-Interface drücken, erscheinen die gewünschten 'A's im Editor.

    Programmieren einer Konfiguration in das Interface

    Das haben Sie im letzten Abschnitt bereits gemacht:

    1. Schließen Sie das Arcaze-USB Interface an.
    2. Starten Sie das Arcaze-USB Config Tool
    3. Wählen Sie im DropDown-Menü "Arcaze-Modul" Ihr Modul aus. Dieser Schritt ist derzeit immer notwendig, auch wenn es bereits angezeigt wird.
    4. Klicken Sie "USB->Konfiguration in Arcaze schreiben"

    Die Konfiguration steht nun im Interface und kann verwendet werden. Falls Sie gegenüber der vorangegangenen Konfiguration die Arten der Devices verändert haben (Gamepad, Keyboard, aus), dann dauert die Enumeration wieder einen Moment. Wenn nur Port-Zuordnungen verändert wurden, dann ist das Device nahezu sofort wieder verfügbar.

    Auslesen einer Konfiguration aus dem Interface

    1. Schließen Sie das Arcaze-USB Interface an.
    2. Wenn Sie mehrere Devices (Keyboards, Gamepads) in konfiguriert haben, dann dauert das bei der ersten Anmeldung einige Zeit. Später geht das für diese Konfiguration schneller. Warten Sie ab, bis alle Devices enumeriert sind.
    3. Starten Sie das Arcaze-USB Config Tool
    4. Wählen Sie im DropDown-Menü "Arcaze-Modul" Ihr Modul aus. Dieser Schritt ist derzeit immer notwendig, auch wenn es bereits angezeigt wird.
    5. Klicken Sie "USB->Konfiguration aus Arcaze lesen"

    Die komplette Konfiguration des Moduls wird nun dargestellt.

    Erstellen mehrerer Interfaces

    Sie können mit dem Arcaze USB Interface nicht nur eine einzelne Tastatur oder Gamepad simulieren, sondern bis zu 5 Stück gleichzeitig. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn ein Spiel erfordert, dass jeder Spieler ein eigenes Gamepad hat, oder um die prinzipbedingte Beschränkung der maximalen Anzahl gleichzeitig gedrückter Tasten pro Tastatur zu umgehen. Außerdem muss das erste Interface immer ein Keyboard sein. Für ein Gamepad muss also stets ein zweites Interface eingetragen werden.

    Fügen Sie ein neues Interface mit dem "Interface hinzufügen"-Button ein:

    Für jedes neue Interface entsteht dann ein Karteireiter, mit einer eigenen Tabelle zur Konfiguration. Hier wurden 4 Interfaces erzeugt, die am Anfang alle den Namen "New" tragen, dieser kann aber angepasst werden:

    Das erste Interface muss immer ein Keyboard sein, die bis zu 4 übrigen können frei als Keyboard, Gamepad oder Analog Gamepad definiert werden.

    Beschreibung der Elemente des Moduls

    Steckverbinder

    Arcaze3_Components.jpg

    Nummer Beschreibung
    1 Button Connector A
    2 Button Connector B
    3 Analog Connector
    4 Extension Connector
    5 Interne LEDs
    6 optionaler Steckverbinder für externe LEDs
    7 USB-Port
    8 stehender USB-Port (alternativ zu 7)
    9 Programming Connector

     

    Button Connector A (1)

    Hier werden Taster, Schalter und Inkrementalgeber angeschlossen. Jeder Taster/Schalter wird an ein Paar von zwei nebeneinanderliegende Pins angeschlossen. Diese Paare sind durchnummeriert beschriftet von A01 bis A20. Diese Nummern finden sich dann auch in der Konfigurations-Software wieder.

    An diesem Steckverbinder liegt die rechte/innere Reihe auf gemeinsamem GND. Dies ist insbesondere beim Anschluss von Inkrementalgebern zu beachten, von denen die beiden Signalpins an zwei Pins der linken Reihe und der gemeinsame GND-Pin an einem beliebigen Pin der rechten Reihe angeschlossen werden muss.

    Button Connector B (2)

    Hier werden Taster, Schalter und Inkrementalgeber angeschlossen. Jeder Taster/Schalter wird an ein Paar von zwei nebeneinanderliegende Pins angeschlossen. Diese Paare sind durchnummeriert beschriftet von A01 bis A20. Diese Nummern finden sich dann auch in der Konfigurations-Software wieder.

    Die Belegung ist identisch mit dem Button Connector A, nicht gespiegelt. Das bedeutet, dass an diesem Steckverbinder die rechte/äußere Reihe auf gemeinsamem GND liegt. Dies ist insbesondere beim Anschluss von Inkrementalgebern zu beachten, von denen die beiden Signalpins an zwei Pins der linken Reihe und der gemeinsame GND-Pin an einem beliebigen Pin der rechten Reihe angeschlossen werden muss.

    Analog Connector (3)

    Hier können Potentiometer und andere analoge Quellen angeschlossen werden. (Fälschlicherweise stand hier, dass das noch nicht implemtiert sei, ist aber schon seit 2010 in der Firmware).

    Die Pinbelegung des Anlalog Connector ist auf dem Modul aufgedruckt. Die drei zusammengefassten Pins werden an ein Poti angeschlossen. Der mittlere Pin an den Schleifer (mittlerer Pin des Potis), die äußeren Pins an die Kohlebahn (= äußere Pins des Potis).

    Idealerweise sollten lineare Potentiometer mit einem Widerstand von 1k bis 5k verwendet werden, 10k geht auch noch, allerdings ist das Verhalten dann schon nicht mehr ganz linear. Noch hochohmigere Potis funktionieren weniger gut.

    Extension Connector (4)

    Hier können zukünftige Erweiterungsplatinen angeschlossen werden. Angedacht sind Erweiterungen zur Ansteuerung von Anzeigen, Lampen, Signalgebern und Motoren. Bisher ist davon aber nichts realisiert und es kann noch kein Termin für die Fertigstellung genannt werden. Wenn es so weit ist, wird es ein Firmware-Update geben.

    Interne LEDs (5)

    Derzeit werden hier immer die 3 Keyboard-LEDs dargestellt, also NUM-LOCK, CAPS-LOCK und SCROLL-LOCK, es gibt im Moment noch keine Funktion zur weiteren Konfiguration.

    Wenn der Bootloader aktiv ist, blinkt eine dieser LEDs (das sehen Sie beim Firmware-Update).

    optionaler Steckverbinder für externe LEDs (6)

    Alternativ zu den aufgelöteten Leuchtdioden können auch externe LEDs angeschlossen werden. Es gilt das zu den internen LEDs gesagte. Standardmäßig sind aber LEDs auf dem Modul und der Steckverbinder dafür nicht bestückt. Wenn Sie Module mit Steckverbinder für externe LEDs benötigen, fragen Sie bitte an.

    Bei Anschluss von LEDs an  diesem Steckveribinder, muss die Kathode an der oberen/äußeren Reihe, die Anode an der unteren/inneren Reihe angeschlossen werden. Bei nachträglichem Anschluss sind die internen LEDs (5) zunächst auszulöten.

    USB-Port (7)

    Hier wird der PC über das beiliegende USB-Kabel angeschlossen.

    stehender USB-Port (8)

    Auf Anfrage kann diese USB-Buchse auf der Rückseite des Moduls anstelle (7) bestückt werden. Das ermöglicht den flachen Einbau des Moduls an einer Gehäusewand, der USB-Port schaut dann durch die Gehäusewand. Es ist nicht möglich (7) und (8) gleichzeitig zu bestücken.

    Programming Connector (9)

    Dieser Steckverbinder wird normalerweise nur während der Produktion des Moduls zur ersten Programmierung des Bootloaders verwendet. Der User hat keine Verwendung davon. In späteren Versionen wird er nicht mehr bestückt.

    Beschreibung der Funktionen

    Anschluss eines normalen Tasters oder Schalters

    Insgesamt können maximal 40 Taster oder Schalter pro Modul angeschlossen werden, je 20 an jedem der beiden Button-Steckverbinder. Jeder Taster oder Schalter wird mit 2 Kabeln an einem der nummerierten Paare der Button-Steckverbinder angeschlossen. Die Polarität ist egal.

    Anschluss eines Inkrementalgebers

    Insgesamt können maximal 20 Inkrementalgeber pro Modul angeschlossen werden, je 10 an jedem der beiden Button-Steckverbinder.

    Jeder Inkrementalgeber hat 3 Anschlüsse, 2 Signalpins "A" und "B", sowie einen gemeinsamen GND-Pin. Die beiden Signalpins müssen an 2 untereinander liegenden Signalpins des Moduls angeschlossen werden, also zum Beispiel jeweils am linken Pin der Paare A01 und A02. Der gemeinsame GND-Pin kann an einem der beiden zugehörigen rechten Pins angeschlossen werden. Der zweite GND-Pin am Modul bleibt frei.

    Die Polarität von A und B entscheidet über die Drehrichtung. Wenn die beiden Pins miteinander vertauscht werden, wird dadurch die Drehrichtung umgekehrt.

    Weitere Informationen zu Inkrementalgebern finden Sie in diesem Kapitel.

    Anschluss eines Potentiometers oder einer anderen analogen Quelle

    Eine besonders einfache Erklärung der Analog Ports befindet sich im Arcaze Video Tutorial #1 (Analog Ports).

    Potentiometer werden am Analog Port angeschlossen:

    Arcaze Analog Ports.jpg

    Verwenden Sie am besten Potentiometer mit einem Widerstandswert zwischen 1kOhm und 5kOhm (1 kOhm = 1 Kiloohm = 1000 Ohm).

    Maximal 6 analoge Quellen sind anschließbar, sie sind benannt mit AIN0 bis AIN5, bzw. A0-A5.

    Jedes Poti hat 3 Anschlüsse, die beiden Enden der Kohlebahn außen und den Schleifer in der Mitte. An der Schleifbahn soll eine Spannung angeschlossen werden, an der

    Analoge Eingänge lassen sich nur in einem "Analog Gamepad" Interface nutzen und das erste Interface ist immer ein Keyboard. Daher muss folgendes Vorgehen gewählt werden:

    1. mit dem Button Create Interface.jpg Button ein zweites (oder höheres) Interface anlegen
    2. dieses auf Analog Gamepad einstellen
    3. Mit dem "Create Analog Channel" Button einen neuen Analog Kanal anlegen
    4. Im sich öffnenden Fenster den gewünschten Kanal und die Endweret einstellen. Dies ist derzeit am besten im o.g. Tutorial Video dokumkentiert.

    Systemvoraussetzungen

    Betrieb des Moduls

    Wenn das Interface bereits konfiguriert ist, stellt es einfach eine Ansammlung von Tastaturen und Gamepads dar. Alle Betriebssysteme, die USB Keyboards und Gamepads in einem Composite USB Device unterstützen sollten kompatibel sein. Dazu zählen unter anderem auch alle Windows-Varianten ab Windows 98, sowie die üblichen aktuellen Linux-Systeme. Um das Modul fertig kofiguriert zu betreiben, ist also überhaupt keine besondere Software-Installation auf dem PC erforderlich, er muss nur USB-Keyboards und ggf. Gamepads unterstützen.

    Konfiguration des Moduls

    Zur Umkonfiguration des Moduls sind im Moment 3 Dinge nötig: 

    • Windows PC mit Windows XP, Vista oder 7 (32 oder 64 Bit). Ein Config Tool für Linux steht derzeit noch nicht zur Verfügung.
    • Derzeit ist Microsoft .Net ab 3.5 notwendig, da Linq verwendet wird. In einer der nächsten Versionen wird wieder .Net 2.0 ausreichen.
    • Das Arcaze Config Tool

    Technische Daten

    Abmessungen 80mm x 60mm
    Gewicht ca. 35g
    Spannungsversorgung 5V über USB
    Stromaufnahme <100mA
    USB-Schnittstelle USB2.0 Full Speed / USB 1.1 kompatibel
    Anschlüsse für Taster und Inkrementalgeber 2x Pfostenstiftleiste 40polig,
    2,54mm Rastermaß
    Anschlüsse für Potentiometer und andere analoge Quellen 1x Pfostenstiftleiste 20polig,
    2,54mm Rastermaß
    Systemvoraussetzungen zum Betrieb
    • PC mit USB1.1 oder USB2.0-Schnittstelle
    • Unterstützung der USB-Keyboard-Geräteklasse
    Systemvoraussetzungen zur Konfiguration
    • PC mit USB1.1 oder USB2.0-Schnittstelle
    • Unterstützung der USB-Keyboard-Geräteklasse
    • Windows XP / Vista / 7 (32 oder 64 Bit)
    • Microsoft .Net 3.5
    Systemvoraussetzungen zum Firmware Update
    • PC mit USB1.1 oder USB2.0-Schnittstelle
    • Unterstützung der USB-Keyboard-Geräteklasse
    • Windows XP / Vista / 7 (32 oder 64 Bit)
    • Microsoft .Net 3.5 (vorübergehend)
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     Arcaze Analog Ports.jpg
    Arcaze Analog Ports
    41.14 kB01:34, 8 Feb 2010stephanAktionen
     Arcaze Create Keyboard Macro.jpg
    Create Keyboard Macro
    161.87 kB06:44, 11 Jan 2010stephanAktionen
     Arcaze Firmware File.png
    Select Firmware File
    26.64 kB17:17, 1 Apr 2009stephanAktionen
     Arcaze MainForm V4.jpg
    Arcaze Main Form V4
    146.9 kB11:19, 18 Sep 2009stephanAktionen
     Arcaze MainForm with A Macro.jpg
    Keine Beschreibung
    119.75 kB11:33, 18 Sep 2009stephanAktionen
     Arcaze USB Config Tool with A.png
    Entering new Macro in Arcaze Config Tool
    17.78 kB17:32, 1 Apr 2009stephanAktionen
     Arcaze USB Config Tool.png
    Arcaze-USB Config Tool
    18.13 kB17:24, 1 Apr 2009stephanAktionen
     Arcaze-USB Startmenu.png
    Arcaze-USB Startmen�
    23.4 kB17:03, 1 Apr 2009stephanAktionen
     Arcaze3_Components.jpg
    Arcaze USB-Interface V3 Components
    248.02 kB14:30, 7 Mai 2009stephanAktionen
     Arcaze_Inputs.jpg
    Keine Beschreibung
    105.27 kB17:40, 26 Feb 2011stephanAktionen
     Automatic Port Detection.png
    Automatische Port-Erkennung
    601 bytes17:35, 1 Apr 2009stephanAktionen
     Button Create Analog Channel.jpg
    Create Analog Channel Button
    1144 bytes12:14, 18 Sep 2009stephanAktionen
     Button Create Interface.jpg
    Create new Interface Button
    1066 bytes11:45, 18 Sep 2009stephanAktionen
     ConfigtoolMain.jpg
    Keine Beschreibung
    38.09 kB17:04, 9 Mar 2009klausAktionen
     Edit Analog V4.jpg
    Edit Analog Channel
    101.21 kB11:26, 18 Sep 2009stephanAktionen
     Edit Encoder V4.jpg
    Edit Incremental Encoder Channel
    114.25 kB11:26, 18 Sep 2009stephanAktionen
     Edit Keyboard Macro V4.jpg
    Edit simple Keyboard Macro
    125.87 kB11:26, 18 Sep 2009stephanAktionen
     Fimware Updater.png
    Firmware Updater
    13.49 kB17:07, 1 Apr 2009stephanAktionen
     IMG_0318.JPG
    Keine Beschreibung
    84.42 kB03:33, 7 Okt 2008stephanAktionen
     Interface Tabs.png
    Interface Tabs
    2.62 kB18:01, 1 Apr 2009stephanAktionen
     KeyboardWizard.png
    Keine Beschreibung
    27.23 kB04:18, 7 Okt 2008stephanAktionen
     Multiple Interfaces.jpg
    Keine Beschreibung
    21.06 kB11:47, 18 Sep 2009stephanAktionen
     NewButtonIcon.png
    Create new Button Macro
    625 bytes17:28, 1 Apr 2009stephanAktionen
     Number of Interfaces.png
    Number of Interfaces
    898 bytes17:49, 1 Apr 2009stephanAktionen
     ScreenShot55_Arcaze Configuration Tool.png
    Keine Beschreibung
    50.84 kB03:41, 7 Okt 2008stephanAktionen
     ScreenShot56_Arcaze Configuration Tool.png
    Keine Beschreibung
    31.46 kB04:12, 7 Okt 2008stephanAktionen
     ScreenShot62_Arcaze Config Tool.png
    Arcaze-USB Config Tool V4.11
    41.24 kB17:59, 27 Aug 2009stephanAktionen
     Type Analog Gamepad.jpg
    Analog Gamepad
    10.79 kB12:12, 18 Sep 2009stephanAktionen
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